Wer ist betroffen?

Fibromyalgie ist eine bisher unheilbare Erkrankung. Betroffene leiden unter chronischen Schmerzen als auch unter einer erhöhten Druckempfindlichkeit in Muskeln und Gelenken. Begleitet wird Fibromyalgie häufig von weiteren Symptomen wie beispielsweise Antriebsschwäche, Schlafstörungen oder auch ein Gefühl von Schwellungen als Händen und Füßen. Der Ursprung dieser Erkrankung ist bisher weitestgehend unbekannt.

Da die Krankheit bisher nahezu vollkommen unbekannt und unerforscht ist, sind nur wenige gesicherte Fakten bekannt. Tatsache ist bis heute, dass Betroffene ihr restliches Leben unter Fibromyalgie leiden sobald diese einmal aufgetreten ist, da es keine Heilung gibt. Auch eine grundlegende Linderung der Symptome ist zurzeit noch nicht möglich.

Symptome

Zu den typischen Symptomen gehören nicht nur andauernde oder wiederkehrende Schmerzen in Muskel-, Sehnen und Gelenkbereichen. Auch Müdigkeit, mentale Motivationsschwäche, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen zieren das typische Krankheitsbild. Im Verlauf der Krankheit entwickeln Betroffene oftmals zudem Ängstlichkeiten, Wetterfühligkeit oder auch depressive Stimmungen. Auch leiden Erkrankten oftmals unter häufigen Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute und einem Reizdarm.

Regeneration

Zudem fallen Regenerationszeiträume und Erholungsphasen nach geistigen oder emotionalen Belastungen wesentlich länger aus als bei gesunden Menschen. Experten gehen davon aus, dass Fibromyalgie im Allgemeinen zwischen dem 20. Und 50. Lebensjahr auftritt. Aber auch Kinder ab 4 Jahren und Senioren über 65 Jahren sind bereits an Fibromyalgie erkrankt.Häufig tauchen die ersten Symptome ab dem 35. Lebensjahr auf. Im weiteren Verlauf verstärken diese sich zunehmend. Etwa 90% der der Erkrankten sind dabei weiblich. Es wird geschätzt, dass etwa 0,6 bis 4 % der Menschen an Fibromyalgie leiden. Allein in Deutschland dürften dann zwischen 480.000 und 3.200.000 Menschen betroffen sein. Eine genauere Einschätzung ist nicht möglich, das Fibromyalgie oftmals nicht erkannt wird und fälschlicherweise als eine Rheuma-Erkrankung behandelt wird.  Bisher konnte die medizinische Forschung keine konkrete Ursache für Fibromyalgie herausfinden. Zurzeit geht man davon aus, dass sowohl eine genetische Veranlagung verantwortlich ist als auch psychische Faktoren wie seelische Traumata oder psychosozialer Stress. Generalisierte Entzündungen können als Auslöser allerdings vollkommen ausgeschlossen werden.